Video-Editorin/editor Rechnung

Eine Rechnung für Video-Editorin/editor ist der Punkt, an dem aus Postproduktion ein Zahltag wird. Sie ist das Dokument, das den geschnittenen Film bestätigt, deine Bücher für das Finanzamt ordentlich hält und dich schützt, falls ein Kunde später „vergisst“, dass Color Grading oder Untertitel zum Deal gehörten. Richtig gemacht landet das Geld ohne Streit.

Was hineingehört

Jede gültige Video-Editorin/editor-Rechnung braucht diese Pflichtangaben: Rohmaterial geliefert oder erhalten, fertige Länge, Korrekturrunden, Lieferformat sowie deine eigenen Angaben. Fehlt eines, lässt sich das Dokument schlechter durchsetzen oder ist — sofern Steuer betroffen ist — für die Umsatzsteuer nicht zulässig. Halte das Lieferformat (MP4, Auflösung, Bildrate) fest, damit niemand behauptet, er habe eine andere Datei erwartet.

So funktionieren Steuer und Rechnung

Video-Editoren berechnen pro fertige Minute, pro Stunde oder projektweise, und die Rechnung ist einfach: Menge × Satz pro Position, dann addieren. Nenne, wie mit Rohmaterial umgegangen wird, wie viele Korrekturrunden enthalten sind und das Format, damit der Rahmen glasklar ist. Der hier angewandte Satz beträgt 0 %. Wenn du gewerbliche Kunden im Ausland abrechnest, prüfe vor der Endsumme, ob Reverse Charge oder der Nullsatz greifen — eine falsch beschriftete Auslandsrechnung kann zurückkommen.

Beispielpositionen

Rechnung

Video-Editorin/editor Rechnung

Rechnungsnr.
INV-2026-014
Datum
2026-07-15

Von

Ihr Unternehmen

Musterstraße 1, Ihre Stadt

An

Kundenname

Kundenfirma, Kundenstadt

BeschreibungMengePreisBetrag
Schnitt – 5 Min final5€150,00€750,00
Color Grading1€300,00€300,00
Untertitel1€120,00€120,00
Zwischensumme
€1.170,00
Gesamt
€1.170,00

Anmerkungen

Tolles Projekt! Zwei Korrekturrunden inklusive.

Beispielvorschau — keine echte Rechnung

Eine typische Video-Editorin/editor-Rechnung sieht so aus:

  • Schnitt – 5 Min final (5 × 150 EUR)
  • Color Grading (1 × 300 EUR)
  • Untertitel (1 × 120 EUR) Gib immer Menge, Einzelpreis und Steuerbetrag pro Position an, damit die Gesamtsumme nachvollziehbar ist.

Praktische Hinweise

Drei Gewohnheiten sparen Ärger: Preis pro fertiger Minute, damit der Kunde genau sieht, wofür er zahlt; begrenze Korrekturrunden schriftlich; und klar vorab, wer Musik und Assets lizenziert. Fortlaufende Nummern, klare Zahlungsziele und zügige Zustellung senken säumige Zahlungen und schaffen Vertrauen für das nächste Projekt.

Bevor du exportierst, bestätige den Codec und die Auflösung, die der Kunde wirklich wollte, nicht die, die du annimmst. Eine falsche Datei ist der schnellste Weg, unprofessionell zu wirken. Es lohnt sich auch, in der Rechnung zu vermerken, welche Korrekturrunde die letzte enthaltene war, damit eine „nur eine kleine Änderung“-Anfrage leicht zu preisen ist statt kostenlos.

Solide Rechnungen gehören zur Postproduktion. Wenn die Papierkram wenig Aufwand macht, bleibst du in der Timeline bei deinem Handwerk.

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FAQ

Pro Minute oder Stunde?

Pro fertiger Minute ist für Kunden am klarsten; pro Stunde bei viel Rohmaterial.

Wer lizenziert Musik?

Klär, ob du lizenzierte Tracks lieferst oder der Kunde.