Eine Selbstabrechnungs-Rechnung ist ein Dokument, mit dem du Zahlung anforderst und dabei die für diese Abrechnungsart geltenden Steuervorschriften einhältst. Eine korrekte Rechnung schützt dich und deinen Kunden, sorgt für saubere Buchführung und vermeidet Streit über Vereinbarungen.
Jede gültige Selbstabrechnungs-Rechnung sollte diese Pflichtangaben enthalten: 1. Vermerk „Selbstabrechnung“ 2. beide USt-IdNr. 3. Referenz auf die Vereinbarung 4. Lieferant als Empfänger 5. der vereinbarte Betrag. Fehlt eine davon, lässt sich das Dokument schlechter durchsetzen oder ist - sofern Steuer betroffen ist - für die Umsatzsteuer (USt) nicht zulässig.
Steuerliche Behandlung: Bei der Selbstabrechnung stellt der Kunde die Rechnung im Namen des Lieferanten aus. Ein schriftliches Abkommen ist nötig; der Lieferant muss die USt dennoch so verbuchen, als sei sie an ihn gerichtet. Der hier angewandte Satz beträgt 19 %. Wenn du gewerbliche Kunden im Ausland abrechnest, prüfe vor der Endsumme, ob Reverse Charge oder Nullsatz greifen.
Eine typische Selbstabrechnungs-Rechnung enthält konkrete Positionen wie: Monatslieferung – selbst abgerechnet (1 x 1800 EUR). Gib immer Menge, Einzelpreis und Steuerbetrag pro Position an, damit die Gesamtsumme nachvollziehbar ist.
Praktische Hinweise: 1. Hebe die Vereinbarung auf. 2. Der Lieferant muss jede Rechnung akzeptieren. 3. Gleiche monatlich mit Einkaufsbelegen ab.. Gute Rechnungsgewohnheiten - fortlaufende Nummern, klare Zahlungsziele und zügige Zustellung - senken säumige Zahlungen und schaffen Vertrauen.
Mit InvoiceFormly erstellst du in Minuten eine korrekte Selbstabrechnungs-Rechnung. Wähle die Vorlage, trage deine Daten ein, füge Positionen hinzu und lade ein sauberes PDF herunter oder sende sie per E-Mail. Steuerberechnung, Nummerierung und mehrsprachige Beschriftung übernimmt das Tool automatisch.