Grafikdesignerin/designer Rechnung

Eine Rechnung für Grafikdesignerin/designer ist der Punkt, an dem ein fertiges Branding oder Logo zu bezahltem Geld wird. Sie schließt den Kreis zwischen der Arbeit, die du geliefert hast, und dem, was dir zusteht, und erledigt leise drei Dinge zugleich: Sie bestätigt, was der Kunde abgenommen hat, hält deine Unterlagen für das Finanzamt sauber und gibt dir Rückhalt, falls nachträglich der Rahmen gesprengt wird. Eine saubere Rechnung lässt dich designen statt mahnen.

Was hineingehört

Jede gültige Grafikdesignerin/designer-Rechnung sollte vor dem Versand diese Pflichtangaben enthalten: Projektname, Lieferungen und Formate, vereinbarte Korrekturrunden, Zeitplan sowie deine eigenen Angaben. Fehlt eines, lässt sich das Dokument schlechter durchsetzen oder ist — sofern Steuer betroffen ist — für die Umsatzsteuer nicht zulässig. Die genauen Dateien und Formate (PDF, PNG, SVG, Quelldatei) zu nennen verhindert das „Ich dachte, ich bekomme die editierbare Datei“ vorab.

So funktionieren Steuer und Rechnung

Designer berechnen Konzepte, Korrekturen und finale Quelldateien, und die Rechnung ist einfach: Menge × Satz pro Position, dann addieren. Halte Lieferumfang (Dateien, Formate) und ob Quelldateien extra kosten fest — genau hier verstecken sich Streitigkeiten gern. Der hier angewandte Satz beträgt 0 %. Wenn du gewerbliche Kunden im Ausland abrechnest, prüfe vor der Endsumme, ob Reverse Charge oder der Nullsatz greifen — eine falsch versteuerte Auslandsrechnung kommt sonst zurück.

Beispielpositionen

Rechnung

Grafikdesignerin/designer Rechnung

Rechnungsnr.
INV-2026-014
Datum
2026-07-15

Von

Ihr Unternehmen

Musterstraße 1, Ihre Stadt

An

Kundenname

Kundenfirma, Kundenstadt

BeschreibungMengePreisBetrag
Logo-Design – 3 Konzepte1€750,00€750,00
Markenrichtlinien1€500,00€500,00
Quelldateien1€250,00€250,00
Zwischensumme
€1.500,00
Gesamt
€1.500,00

Anmerkungen

Schönes Ergebnis! Quelldateien nach Zahlung.

Beispielvorschau — keine echte Rechnung

Eine typische Grafikdesignerin/designer-Rechnung sieht so aus:

  • Logo-Design – 3 Konzepte (1 × 750 EUR)
  • Markenrichtlinien (1 × 500 EUR)
  • Quelldateien (1 × 250 EUR) Gib immer Menge, Einzelpreis und Steuerbetrag pro Position an, damit die Gesamtsumme nachvollziehbar ist.

Praktische Hinweise

Drei Gewohnheiten lohnen sich: Liste die Lieferungen genau, um Missverständnisse zu vermeiden; berechne Quelldateien extra, falls nicht inklusive; und begrenze Korrekturen im Vertrag, damit endlose Feinschliffe deine Marge fressen. Fortlaufende Nummern, klare Zahlungsziele und schnelle Zustellung des PDF senken säumige Zahlungen und schaffen Vertrauen für Wiederaufträge.

Bevor du sie verschickst, prüf die Dateinamen, die du anhängst, und ob sie sich öffnen lassen. Ein Kunde, der das Lieferbare nicht öffnen kann, sieht das Problem bei dir, nicht bei der Software. Es hilft auch, ganz klar zu nennen, wann die Lizenz beginnt und endet, damit ein Jahr später keine Verwirrung herrscht, ob das Logo auf eine neue Produktlinie darf.

Gutes Rechnungen schreiben gehört zum Handwerk. Wenn die Verwaltung wenig Aufwand macht, bleibst du am Gestalten und lässt die Arbeit für sich sprechen.

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FAQ

Sind Quelldateien inklusive?

Nur wenn angegeben; viele berechnen sie separat.

Wie laufen Korrekturen?

Einigt euch auf Runden; weitere werden stündlich berechnet.